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Kirchen-Update Hardehausen

Eine kleine Chronik des Kirchenumbaus

 
 

Seit Dezember 2015 wird die Kirche des Jugendhauses nach einer mehrjährigen Planungsphase umgebaut und erweitert. Hier eine fortlaufende Dokumentation der Planungs- und Bauarbeiten:


 
 

Januar 2017. Die Prinzipalien werden an ihren Plätzen errichtet und bilden bald das Zentrum der neu gestalteten Kirche. Das massive Weihwasserbecken hat seinen Platz zentral im Eingangsbereich gefunden und die Technik- und Videoinstallationen schreiten voran. Die Ausweichkirche im Doppelten Kreuzgang ist bereits abgebaut und die neuen Stuhlreihen warten schon auf die ersten Besucher.

 
 

In dem folgenden Video ist zu sehen, wie das Weihwasserbecken gegossen wird.


 
 

Januar 2017. Der Zugang zur Kirche vom Westflügel des Kreuzganges öffnet sich. In der Kirche wird die überarbeitete Orgel wieder aufgebaut und der Holzfußboden verlegt. Die gotische Marienstatue, die schon vorher in der Kirche gehangen hat, hat ihren Platz jetzt an der Südwestseite des neuen Umganges gefunden.

 
 

Januar 2017. Am 4. Januar findet unter der Leitung von Generalvikar Alfons Hardt die Grundsteinlegung für die renovierte Kirche statt. Die Stahlhülle, die in einer liturgischen Feier in den Grandstein eingemauert wird, enthält neben einer Urkunde und der Grundsteinurkunde von 1966 einige Münzen, die aktuellen Ausgaben der Kirchenzeitung "Der Dom", des "Westfalenblattes" und der "Neuen Westfälischen" sowie die "akzente"-Ausgabe 2016, das Leitbild des Jugendhauses und das Jahresprogramm 2017 der Landvolkshochschule.


 
 

Dezember 2016. Im Augenblick darf niemand die kirche betreten, da der Estrichboden trocknen muss. Derweil werden aber zwei Ereignisse in den nächsten Wochen geplant und vorbereitet. Am 4. Januar 2017 wird Generalvikar Alfons Hardt in einer Feierstunde den neuen Grundstein der Kirche legen und alle in Hardehausen warten mit Ungeduld auf die feierliche Einweihung der Kirche durch Erzbischof Hans Josef Becker am 5. Februar 2017.

Die Grundstein Urkunde:

Grundsteinurkunde 2017

 
 

November 2016. Jetzt ist es offiziell. Am 5. Februar 2017 um 15:00 Uhr wird Erzbischof Hans-Josef Becker die Kirche einweihen. In Hardehausen findet zu dieser Zeit ein Young-Mission-Weekend statt, sodass schon bei der Weihe jugendliche Atmosphäre herrschen wird.

Save the date Kirche

November 2016. Malerfolie und Gerüststangen beherrschen inzwischen das Bild der Kirche. Eine neue Decke wird in das Zeltdach montiert, wesentlich heller als die sehr stark nachgedunkelte Holzdecke. An der Nordseite bekommen die verbliebenen Mauern, die bisher aus dunkelroten Klinkerziegeln bestanden, mit einem Schlemmputz ein neues Aussehen.  Der fast weiße Putz sorgt auch hier für mehr Helligkeit unter Beibehaltung der alten Wandstruktur. Übrigens ist die Farbgebung auf den Fotos etwas verfälscht, weil die Leuchtmittel noch mit gelber Schutzfolie beklebt sind.


 
 

Oktober 2016. Im Laufe des Sommers hat sich viel auf der Baustelle getan: Die Anbauten (Glasgang, Turm, Apsis und Außenbereich) sind fertig, die Kirche wieder auf der Ost- und Westseite verglast. Der Estrich im Kircheninneren ist verlegt und der Durchbruch zum Kreuzgang geschaffen. Viel Arbeit ist geschafft, auch wenn sich dies nicht in spektakulären Fotos darstellen lässt. Jetzt geht es an den Innenausbau. Bis zum geplanten Einweihungstermin noch vier Monate!

Oktober Umbau Kirche

 
 

Juli 2016. Inzwischen sind die Dachdecker mit dem Flachdach des Glasumgangs beschäftigt. Während der zukünftige Zugang aus dem Westflügel des Kreuzganges noch verbrettert ist, nimmt der Patio, der zukünftige Außenbereich der Kirche, Gestalt an. Er wird nach Westen durch eine Mauer begrenzt, die zur Zeit gegossen wird. Im Norden ist die neue Rundapsis zu sehen, in der demnächst der Tabernakel stehen wird.


 
 

Juni 2016. Nachdem der Turm und die Tabernakel-Apsis in ihrer äußeren Form fertig sind, geht es jetzt an das Ständerwerk des Glasumganges. Außerdem hat der Durchbruch zum Kreuzgang, von wo die Gäste des Jugendhauses und der Landvolkshochschule demnächst die Kirche betreten werden, begonnen.


 
 

Mai 2016. Der amerikanische Künstler und Kalligraph Brody Neuenschwander diskutiert mit dem Pädagogenteam des Jugendhauses und Prof. Stiegemann aus paderborn die Gestaltung des Vorraumes der Kirche. Er plant eine Videoinstallation, die die Schöpfung des Menschen und das Wasser als Urquelle des Lebens darstellt und eine Verbindung zur Taufe herstellt.

Besuch Brody Neuenschwander
 
 

Die Anbauten, der Turm, der den Meditationsraum beherbergen wird, und die Apsis, zukünftiger Ort des Tabernakels, wachsen weiter.
Bei einem privaten Besuch konnte sich inzwischen auch Generalvikar Alfons Hardt vom Fortschritt der Bauarbeiten überzeugen.


 
 

April 2016. Nach dem Abriss geht es jetzt an den Aufbau. Die neue Absis und und der Turm für den Gebets- und Meditationsraum werden eingeschalt.


 
 

März 2016. Der Bagger in der Kirche, Abriss und neue Fundamente, die Kirche als Skelett.


 
 

Januar 2016. Der Kran kommt.


 
 

2015. Zusammen mit unterschiedlichen Künstlern, teilweise in Form von Wettbewerben, wird die Innengestaltung der Kirche erarbeitet. Für den Vorraum entwickelt der amerikanisch-belgische Künstler Brody Neuenschander eine virtuelle Wasserinstaltion, im Kircheraum selbst gestaltet der Deutsch-Chinese André Yuen ein Videoprojekt zum Thema "Heilige - Vorbilder". Den Auftrag für die Prinzipalien (Altar, Ambo Tabernakel) erhält das Künstlerehepaar Lutzenberger.


 
 

November 2014 bis Februar 2015. Im Auftrag des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe untersuchen Archäologen den Teil des Kirchplatzes, auf dem demnächst die Bauarbeiten stattfinden werden. Sie finden in der unmittelbaren Nähe der mittelalterlichen Abteikirche mehr als 30 Gräber. Auch zwei Schüler aus Dortmund entdecken nach Beendigung der Arbeiten noch einige Knochenreste. Im Februar 2016 werden die gefundenen und untersuchten Gebeine von Direktor Schröder unter dem neuen Turm wieder beigesetzt.


 
 

Ab 2012. Mit dem Büro Schilling Architekten aus Köln wird unter der Leitung von Prof. Johannes Schilling mit der Planung des Umbaus der Kirche begonnen, in die viele Ideen der Jugendlichen und aus den Workshops der Studierenden einfließen.


 
 

April 2011. Bei einem Wochenendworkshop entwickeln Studierende der FH Münster (Architektur) und der KatHO Paderborn (Religionspädagogik) in gemischten Teams Ideen für das Kirchen-Update. Alle vier - teilweise in langer Nachtarbeit - entstandene Entwürfe werden von einer Jury ausgezeichnet.


 
 

Dezember 2010. Bei einem Symposium unter dem Titel "Kirchen-Update Hardehausen" stellen Prof. Johannes Schilling von der FH Münster aus architektonischer Sicht und Prof. Dr. Hans Hobelsberger von der KatHO Paderborn als Theologe Ideen für die Gestaltung eines jugendgerechten Kirchenraumes vor. Die Gedanken von einem mystagogischen Konzept mit "Erzählorten" und einer "Kirche der Annäherung", in der jeder Besucher seinen Platz finden kann, wird in der Podiumsdiskussion zwischen den Referenten, dem Direktor des Jugendhauses, der Diözesanbaumeisterin und Studierenden der Religionspädagogik und der Architektur intensiv diskutiert.


 
 

Schuljahr 2009/10. Unter dem Titel "Kirchen-Update Hardehausen" beschäftigen sich mehere Gruppen von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Schulen im Rahmen ihrer Orientierungstage mit der Frage, wie die Kirche in Hardehausen auf sie wirkt und was aus ihrer Sicht verändert weden müsste, damit sie für junge Menschen ein Ort sein kann, an dem sie Gott begegnen. Es entstehen Pläne, Zeichnungen, Modelle und Videoclips.


 
 

Mai 2009. In einem Brief an den Leiter der Hauptabteilung Pastorale Dienste im Erzbistum Paderborn, Prälat Thomas Dornseifer, schlägt Rektor Stephan Schröder die Renovierung und Umgestaltung der Kirche in Hardehausen vor, um sie für Jugendliche zu einem ansprechenden Raum zu machen, von dem sie sich angezogen fühlen und etwas von der Nähe Gottes erfahren können.

Im Pädagogenteam des Jugendhauses entsteht die Idee, in die Planung der Umgestaltung Jugendliche und junge Erwachsene mit einzubeziehen.

 
 

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Das Jugendhaus wird über den BDKJ aus Mitteln des Kinder- und Jugendförderplans des Landes Nordrhein-Westfalen zur Jugendbildungsarbeit in Jugendbildungsstätten gefördert.


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