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Collagen stellen Kreuzweg dar

Ausstellungseröffnung

 
 

Der Kreuzweg – der Schmerz- und Leidensweg Jesu Christus – dargestellt mit Collagen aus den Materialien Baumrinde, Steine, Sand und Blei, geschaffen von dem Warburger Künstler Heiner Stiene, ist nun in der neuen Kirche des Jugendhauses Warburg-Hardehausen zu besichtigen.

Die Ausstellung wurde vom Direktor des Jugendhauses, Stephan Schröder, offiziell eröffnet. »Wir sind sehr froh, dass Heiner Stiene auf uns zugekommen ist. Bilder zum Kreuzweg passend zur Fastenzeit zeigen zu dürfen. Damit können wir wieder einen neuen Akzent in unserer neuen Kirche setzen«, sagte Schröder.

»Kunst verleiht der Kirche zusätzliches Leben«

Die Kirche des Jugendhauses ist nun seit einem Jahr in Betrieb, es gab bereits mehr als 100 Führungen mit mehr als 1000 Besuchern. Die Kirche sei vor allem für junge Menschen konzipiert, erklärte Schröder, sie sei aber auch eine Kirche der Annäherung. Videoinstallationen, ein Gebetsturm, ein Rundbau mit dem Tabernakel, ein Patio mit Schöpfungsgarten, seien die Besonderheiten, so der Geistliche. »Da stellen wir gerne Kunst aus, die der Kirche zusätzliches Leben verleiht«, schlug Stephan Schröder den Bogen zur Ausstellung.

»Diese Collagen wurden von mir vor 15 Jahren geschaffen und waren schon einmal in der Landesvolkshochschule ausgestellt«, berichtete der ehemalige Gymnasiallehrer Heiner Stiene. Die 15 etwa 80 mal 85 Zentimeter großen reliefartigen Collagen passten hervorragend in den Gang, der den Kirchenraum von seinen kleinen Nebenräumen trennt.

Die Baumrinde beherrscht alle 15 Bilder

»Der Kreuzweg war noch nie in einer Kirche ausgestellt, deswegen habe ich mich an Herrn Schröder gewandt und dieser war sofort begeistert«, erklärte der 78-Jährige. So kam der Leidensweg Christi in die 2015 grundlegend renovierte katholische Kirche »Mariä Himmelfahrt«.

Etwa 100 Gäste lauschten den ins Werk einführenden Worten des Diplomtheologen Josef Schuler aus Steinheim. Schuler hatte vor 13 Jahren entsprechende Texte zu den Bildern verfasst. Bilder und Texte wurden in einem kleinen Begleitbuch zusammengefasst und waren gegen eine kleine Spende erhältlich.

Die Baumrinde beherrscht alle 15 Bilder und ist auf den ersten 14 Stationen, der üblichen Kreuzweganzahl, immer in gekreuzter Form verarbeitet. Heiner Stiene verwandte die Borke gefällter Pappeln. Den Anstoß mit Baumrinde zu arbeiten, bekam er bei einem Besuch in Israel. Die alten Ölbäume im Garten Gethsemane in Jerusalem hatten bei ihm einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Die Borke steht für die gewachsene Zeit

»Die Borke steht für die gewachsene Zeit, während das geformte Walzblei den Fluss der Zeit, die Bewegung, verkörpern soll«, erklärte Josef Schuler. Er ging auf alle Stationen kurz ein und bat die Gäste: »Nehmen Sie sich Zeit für den Kreuzweg. Betrachten Sie ihn.«

Für den musikalischen Rahmen der Feier sorgte Dekanatskirchenmusiker Jörg Kraemer. Er spielte auf der Orgel die »Phantasia in C-Moll« von Johann Sebastian Bach, die Meditation »Oh, Haupt voll Blut und Wunden« und das »Präludium«.

Heiner Stiene hielt eine kurze Dankesrede: »Ich bin sehr ergriffen von dieser Eröffnungsfeier und danke allen, die daran mitgewirkt haben«.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Jugendhauses montags bis samstags von 8:00 bis 22:00 Uhr und sonntags von 8:00 bis 13:00 Uhr geöffnet. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 18. November.


(Textquelle: Westfalen Blatt)


 
 
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