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Gottes Halfpipe am Meer

Pilgern auf dem Wangerländer Pilgerweg

 
 

Nach einer rund drei stündigen Fahrt geht die Tür des Jugendhausbullis auf und alle haben sofort den typischen Nordseeduft in der Nase. Die Sonne scheint und eine sanfte Brise weht.

11 junge Erwachsene machten sich am Christi Himmelfahrtstag auf in das 118 Einwohner große Dorf Schillig im Wangerland. Ihr Ziel: Der Wangerländer Pilgerweg. Die „Signalstation“, einem kleinen Selbstversorgerhaus der dortigen Kirchengemeinde direkt am Deich, diente als Unterkunft.

In 13 Orten des Wangerlandes (Ostfriesland) sind seit über Jahrhunderten Kirchen Zeugnisse des Glaubens und der Kultur. In den Kirchen suchten die Menschen Schutz bei Kriegen und Hochwasser. Bis heute strahlen sie etwas Besonderes aus und prägen die Menschen und die Orte. An zwei Tagen wurden 9 Kirchen mit typischen Ostfriesenfahrrädern und den offiziellen Wangerländer Pilgerpässen „erpilgert“. Dabei haben alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sämtliche Straßenverhältnisse kennengelernt. Von gut ausgebauten Radwegen, über unebene Kopfsteinpflaster und Schotterwegen, bis hin zu mit hohem Gras zugewachsenen Feldwegen und Radwegen direkt am Meer.


Gottes Halfpipe am Meer


Jede dieser Kirchen erzählt für sich eine ganz eigene Geschichte, die jeden unterschiedlich faszinierte. Mal ist es die kleine St. Jodocuskirche im Ort St. Joost, welches aus einer Hand voll Häusern besteht, mal die ehemalige Gaukirche des Wangerlandes St. Sixtus und Sinicius in Hohenkirchen, deren Vorgängerbau vom Heiligen Ansgar – dem Apostel des Nordens – im 9. Jahrhundert selbst gegründet wurde.


Gottes Halfpipe am Meer


Mit einigen neuen Stempeln im Pilgerpass und manch einem Muskelkater haben alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer abends gemeinsam gekocht und den Tag nach einem Abendgebet ausklingen lassen.


 
 

weitere Informationen

  • Marc Henke

    Marc Henke
    Sozialpädagoge (BA) / Sozialarbeiter (BA) / Referent für Jugendkulturarbeit
    05642 6009-29
    henke@go-hdh.de
 
 

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