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Katholisches Leben im Erzbistum Paderborn kennengelernt

Vertreter der Nordischen Bischofskonferenz besuchen mit dem Bonifatiuswerk das Jugendhaus Hardehausen

 
 
Jugendhaus Hardehausen kennengelernt: Bischöfe, Mentoren und Vertreter des Bonifatiuswerkes mit dem Direktor der Jugendbildungsstätte, Diözesanjugendpfarrer Stephan Schröder und dem Pädagogen Marc Henke (hinten rechts)
Jugendhaus Hardehausen kennengelernt: Bischöfe, Mentoren und Vertreter des Bonifatiuswerkes mit dem Direktor der Jugendbildungsstätte, Diözesanjugendpfarrer Stephan Schröder und dem Pädagogen Marc Henke (hinten rechts)



Zu ihrer Frühjahrsvollversammlung sind die nordeuropäischen Bischöfe in Paderborn zusammengekommen. Während ihrer Zeit in der Domstadt lernen sie auch verschiedene Institutionen katholischen Lebens in der Region kennen. So waren sie gemeinsam mit Mentoren des Praktikantenprogramms des Bonifatiuswerkes zu Gast im Jugendhaus Hardehausen. Seit 1945 ist in den ehemaligen Klostergebäuden der Zisterzienser die Jugendbildungsstätte des Erzbistums Paderborn beheimatet.

Der Direktor und Diözesanjugendpfarrer Stephan Schröder freute sich über den Besuch aus dem hohen Norden. "Wir fühlen uns sehr geehrt. Es ist schön, den Bischöfen zu zeigen, wie Jugendarbeit und Jugendpastoral in der Diözese Paderborn aufgestellt ist und dass es bei allen Herausforderungen auch Aufbrüche gibt." Welche Früchte ihre Arbeit trägt, könne man nicht immer direkt sehen, aber Schröder ist überzeugt, dass Jugendliche mit einem anderen Bewusstsein zurückgingen und sich im besten Fall neu von Gott berühren ließen.

Schwester Diana von den Dominikanerinnen, einer kleinen Ordensgemeinschaft in Riga bewunderte die breit aufgestellte Arbeit des Jugendhauses, die in dieser Form in Riga gar nicht möglich wäre. "Die Voraussetzungen sind bei uns natürlich ganz andere, denn wir leben in einer Minderheitensituation." So wären auch die finanziellen Mittel in dem Maße nicht da. Deswegen sei auch die Hilfe des Bonifatiuswerkes so wichtig, um den Austausch über den Glauben, auch unter Jugendlichen, zu ermöglichen.

Das Praktikantenprogramm des Bonifatiuswerkes sei so eine konkrete Chance, erklärte der Generalsekretär des Hilfswerkes, Monsignore Georg Austen. "Die jungen Menschen lernen in dieser Zeit Kirche von einer ganz anderen Seite kennen. Sie begegnen Menschen, die auf beeindruckende und engagierte Weise ihren Glauben in der Diaspora leben und werden in ihrem eignen Glaubensleben gestärkt. Diese wertvollen Erfahrungen lassen sie wiederum in ihr Umfeld, in ihre Gemeinden einfließen."


Text und Fotos: Theresa Meier (Bonifatiuswerk)

Gemeinsame Messe in der Kirche des Jugendhauses Hardehausen: Bischof David Tencer (Reykjavik), Kardinal Anders Arborelius (Stockholm), Bischof Czeslaw Kozon (Kopenhagen), Bischof Berislav Grgic (Tromsø), Pater Lukas Lorf-Wollessen (Bergen), Monsignore Georg Austen (Generalsekretär Bonifatiuswerk), Stephan Schröder (Direktor Jugendhaus Hardehausen) (v.l.)
Gemeinsame Messe in der Kirche des Jugendhauses Hardehausen: Bischof David Tencer (Reykjavik), Kardinal Anders Arborelius (Stockholm), Bischof Czeslaw Kozon (Kopenhagen), Bischof Berislav Grgic (Tromsø), Pater Lukas Lorf-Wollessen (Bergen), Monsignore Georg Austen (Generalsekretär Bonifatiuswerk), Stephan Schröder (Direktor Jugendhaus Hardehausen) (v.l.)
 
 
 
 
Jugendhaus Harderhausen



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Das Jugendhaus wird über den BDKJ aus Mitteln des Kinder- und Jugendförderplans des Landes Nordrhein-Westfalen zur Jugendbildungsarbeit in Jugendbildungsstätten gefördert.


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